Von der Idee zur Form
Seit der Gründung der Sroka Formenbau GmbH im Jahr 1982 hat sich nicht nur der Name der Firma gewandelt. Aus der reinen Glasformenfertigung heraus entwickelte sich das heute unter Finke Formenbau GmbH firmierende Unternehmen zu einem vielseitigen Formenbauer. In den Bereichen Spritz- und Druckguss werden heute Formen bis zu einem Gewicht von 14 Tonnen und einer Größe von 1900 mm x 1000 mm hergestellt.
Mithilfe von Mastercam werden die Fräs-, Erodier- und Drahtschneideprogramme für die Fertigungsmaschinen erstellt.
Auf ihren Fräsmaschinen bearbeitet Finke Formenbau schnell und rationell Bauteile wie Schieber, Formkerne usw. bis zu einem Gewicht von 7 Tonnen. Dazu zählt auch die 5-Achs-Simultanbearbeitung an speziellen Bauteilen. Durch die hohen Spindeldrehzahlen und Vorschübe werden feinste Fräsoberflächen in kürzester Zeit erzeugt. Die direkte Vernetzung mit der CAM-Abteilung und die exakten und praxisnahen Absprachen mit den Fräsprogrammierern ermöglichen ein hohes Maß an Qualität und Flexibilität. Der Einsatz der 5-Achs-Frästechnik verkürzt die Erodierzeiten der Werkzeuge. Somit lassen sich auch kürzere Durchlaufzeiten realisieren.
Mit dem Einsatz modernster Hochfrequenzspindeln auf großen 5-Achs-Fräsmaschinen kann Finke Formenbau Formplatten bis zu einer Größe von 3 Meter bearbeiten. Gleichzeitig können Formkonturen bis zu einem Eckradius von 0,5 mm fertig gefräst werden. Durch die Stabilität, Schnelligkeit und hohe Maßgenauigkeit der Fräsmaschinen können die Handarbeitszeiten im Formenbau deutlich reduziert werden.
Eine ausgeprägte Erodierabteilung ist ein wichtiges Instrument zur Anfertigung sehr komplizierter Werkzeuge. Der Einsatz spezieller Elektrodenspannsysteme ermöglicht die schnelle und wirtschaftliche Erstellung der Graphitelektroden. Ein intern genormter Aufbau der Elektroden bildet eine reibungslose Schnittstelle zum Senkerodieren. Dabei stellen Erodier- und Rüstpläne durch die CAM-Abteilung den reibungslosen Durchlauf der Elektrodenfertigung bis hin zum Senkerodieren sicher. Auf den modernen Erodiermaschinen ist das Einbringen von tiefen Stegen und Vertiefungen problemlos realisierbar. Sehr genau gefertigte Senkelektroden ermöglichen eine große Präzision der erodierten Bauteile.
Durch Einsatz der Tiefbohrtechnik auf ihren Fräsmaschinen kann Finke Formenbau Bohrungen mit beliebigen Winkeln und in großen Tiefen einbringen. Die universellen Fräsköpfe der Maschinen ermöglichen dabei die Komplettfertigung eines Bauteils auf den Maschinen.
Da alle im Werkzeugbau notwendigen Fertigungsverfahren im Unternehmen verfügbar sind, kann die Finke Formenbau GmbH schnell und zuverlässig auf die Wünsche ihrer Kunden eingehen. Diese kommen zum Beispiel aus der Automobilindustrie, aber auch aus der Gebrauchsgüter- und der chemischen Industrie.

Hier einige Beispiele aus der Produktpalette.
    
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